Song of the Week
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Song der Woche: The Libertines – Gunga Din (2015)

Am 25. Oktober 2004 erschien mit der Single von What Became of the Likely Lads die letzte Veröffentlichung der Libertines. Am 4. Juni diesen Jahres, also genau 3904 Tage war es mal wieder so weit. Es gibt Neues von den 4 Mannen aus London. Was mussten die Libertine-Fans in den letzten Jahren alles durchmachen. Erst von den Medien zu den Rettern der Englischen Rockmusik glorifiziert, ging es anschließend genau schnell Berg ab, wie es Berg auf ging. Zu viele Drogen und Vertrauensverlust innerhalb der Band führten Ende 2004 zu einem Zerwürfnis zwischen den Mitgliedern. Nachdem es 2010 ein paar Reunion-Shows gab, wurde es anschließend wieder lange Zeit still um die Gruppe rund um das kongeniale Duo Pete Doherty und Carl Barât und neue Veröffentlichungen schienen in weite Ferne zu rücken. Aber jeder Wunsch ging irgendwann in der Erfüllung.

Letztes Jahr kam es erneut zu eine Reunion und die verlief so gut, dass anschließend gleich eine Europa-Tour folgte. (Über das Berlin-Konzert habe ich hier berichtet) Doch nicht genug der positiven Nachrichten. 2015 soll zudem ein neues Album erscheinen. Inzwischen kennen wir auch den genauen Namen und das Erscheinungsdatum der heiß ersehnten Platte. Am 4. September erscheint das dritte Album mit dem glorreichen Namen Anthems for Doomed Youth in den Vinylstores unserer Wahl. Der erste Vorbote wurde bereits auf dem Best Kept Secret und auf dem Glastonbury Festival getestet und ist bei mir der aktuelle Song der Woche. Nachdem ich gehört habe, dass die Libertines mit dem Produzenten von One Republic und Ed Sheeran zusammen arbeiten, liefen mir bereits die Schweißperlen über das Gesicht. Aber keine Sorge Pete, Carl, Gary und John klingen klasse, wie eh und je. Die neue Single klingt sogar fast noch mehr nach The Clash als ihre vorherigen Veröffentlichungen. (Obwohl dort der ehemalige Clash-Gitarrist Mick Jones Produzent war.) Also nun viel Spaß mit Gunga Din!

„Woke up again to my evil twin
That mirror is fucking ugly and I’m sick and tired of looking at him“

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