Song of the Week
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Song der Woche: Oasis – Don’t Go Away (1997)

Auch in dieser Woche hat es wieder eine Kultband der Neunziger geschafft auf den ersten Platz meiner persönlichen Charts zu gelangen. Doch diesmal nicht aus der USA, sondern von der anderen Seite des Atlantiks – aus Großbritannien. Genau gesagt aus Manchester, kommen die Mannen um das genauso legendäre wie skandalöse Brüderpaar Gallagher.

Nachdem sie nach ihren ersten beiden Alben „Definitely Maybe“ und „(What’s the Story) Morning Glory?“ in den Rockolymp aufstiegen und ihn alle Welt nach Ohrwürmern wie „Wonderwall“ oder „Don’t Look Back in Anger“ zu Füßen lag. Erwarteten nun sowohl Kritiker als auch Fans ein drittes Meisterwerk. Doch Noel und Liam konnten dem großen Erwartungsdruck, der fast den Zeiten der Beatlemania ähnelte nicht gerecht werden. Nach einem Anfangshype machte sich Ernüchterung über ihres drittes Werk „Be Here Now“ breit. Ihr exzessives Leben mit ausschweifenden Partys, bandinternen Streitereien und Drogenkonsum hatte negative Einwirkungen auf die Produktion. Viele Songs waren zu lang und den Texten fehlte die lyrische Tiefe bemängelten Kritiker. Auch Noel sieht das Album rückblickend als Misserfolg und gab so gar an sich aufgrund seines Kokainkonsums nicht mehr wirklich an die Erstehungsphase des Albums erinnern zu können. Passiert.

Trotz dieser negativen Kritik schaffte es „Don’t Go Away“ in letzter Woche am häufigsten in meine Hörgänge und das auf jeden Fall hochverdient! Der Song handelt von der Angst eine nahstehende Person zu verlieren. Noel schrieb den Song als bei seiner Mutter der Verdacht auf Krebs bestand. Liam soll angeblich sogar während der Aufnahme geweint haben. Also hört rein.

„So don’t go away, say what you say
But say that you’ll stay forever and a day“

 

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